Corona-Erwerbsersatzentschädigung

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. Juni 2021 die Geltungsdauer der Verordnungsregelungen für den Corona-Erwerbsersatz vom 30. Juni auf den 31. Dezember 2021 verlängert und folgende Anpassungen beschlossen:

  • Gesuche für den Leistungsbezug können bis zum 31. März 2022 eingereicht werden.
  • Ab dem 1. Juli 2021 kann bei künftigen Entschädigungen auf das Einkommen gemäss Steuerveranlagung 2019 abgestützt werden.

Es gelten weiterhin die während der Wintersession 2020 beschlossenen Voraussetzungen:

Folgende Personen können einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung geltend machen:

  • Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung bei angeordneter Betriebsschliessung.
  • Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die vom Veranstaltungsverbot betroffen sind.
  • Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung bei massgeblichen Umsatzeinbussen. Eine massgebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit liegt vor, wenn der Umsatz im Antragsmonat im Vergleich zum durchschnittlichen Monatsumsatz der Jahre 2015-2019 um mind. 40 % tiefer ist und das AHV-pflichtige Erwerbseinkommen im Jahr 2019 mindestens 10 000 Franken betrug.
  • Bei einer ärztlichen oder behördlichen angeordneten Quarantäne. Kein Anspruch besteht, wenn sich jemand aufgrund der Meldung via der SwissCovid App in Selbstquarantäne begibt oder in ein Risikogebiet reist und sich nach der Rückkehr in Quarantäne begeben muss.
  • Eltern mit Kindern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten. Der Anspruch beginnt ab dem 4. Tag.

 Weitere Informationen und Anmeldeformulare für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung finden Sie hier.