Kurzarbeitsentschädigung


Das Bundesparlament hat am 19. März 2021 entschieden, das vereinfachte Verfahren für die Voranmeldung von Kurzarbeit sowie das summarische Verfahren für die Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung (KAE) bis Ende Juni 2021 zu verlängern. Das Wichtigste zusammengefasst:

 

Bis am 31. Dezember 2021 muss keine Voranmeldefrist mehr beachtet werden. Bereits erteilte Bewilligungen werden rückwirkend ab dem 1. September 2020 nur geändert, wenn der Betrieb dies bis spätestens 30. April 2021 beantragt.

 

Die Bewilligungsdauer für Kurzarbeit ist weiterhin sechs Monate lang gültig, aber längstens bis am

31. Dezember 2021 (die Verlängerung muss beantragt werden).

 

Die Höchstbezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung wurde von 12 auf 18 Monate verlängert. Diese Änderung ist am 1. September 2020 in Kraft getreten und gilt bis am 31. Dezember 2021.

 

Für Mitarbeitenden auf Abruf, die in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis stehen, ist der Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung bis zum 30. Juni 2021 befristet.

 

Seit dem 1. März 2021 werden die Abrechnungsperioden mit einem Arbeitsausfall von über 85 % wieder angerechnet. Es gilt damit wieder die maximale Bezugsdauer von vier Abrechnungsperioden.

 

Auf arbeit.swiss: Kurzarbeitsentschädigung (KAE COVID-19)  finden Sie Informationen rund um die Kurzarbeit im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie.

 

Für die Links zu den Prozessen Voranmeldung, Antrag und Abrechnung klicken Sie bitte:           Weiter