Kurzarbeitsentschädigung

 

Der Bundesrat hat am 23. Juni 2021 folgende Änderungen der Covid-19-Verodnung Arbeitslosenversicherung beschlossen:

 

Die Höchstbezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung wurde von 18 auf 24 Monate verlängert.

Die Erhöhung der Höchstbezugsdauer gilt bis zum 28. Februar 2022.

 

Das vereinfachte Verfahren wird vorerst bis zum 30. September 2021 verlängert. Ab dem

1. Juli 2021 wird zudem der „Rapport wirtschaftlich bedingter Ausfallstunden“ wieder eingeführt.

Mit diesem Formular bestätigen die Arbeitnehmende ihre Ausfallstunden und erklären, dass sie weiterhin mit der Kurzarbeit einverstanden sind.

 

Der Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung für Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen, Lernende und Arbeitnehmende auf Abruf in unbefristeten Arbeitsverhältnissen wird bis am 30. September 2021 verlängert. Der Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung für Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen und Arbeitnehmende auf Abruf in unbefristeten Arbeitsverhältnissen besteht, sofern die betriebliche Tätigkeit durch behördlich angeordnete Massnahmen weiterhin erheblich eingeschränkt ist.

 

Ab dem 1. Juli 2021 gilt wieder eine Karenzzeit von einem Tag.

 

Im Weiteren gelten folgende Punkte:

 

Bis am 31. Dezember 2021 muss keine Voranmeldefrist mehr beachtet werden. Bereits erteilte Bewilligungen werden rückwirkend ab dem 1. September 2020 nur geändert, wenn der Betrieb dies bis spätestens 30. April 2021 beantragt hat.

 

Die Bewilligungsdauer für Kurzarbeit ist weiterhin sechs Monate lang gültig, aber längstens bis am

31. Dezember 2021 (die Verlängerung muss beantragt werden).

 

Auf arbeit.swiss: Kurzarbeitsentschädigung (KAE COVID-19)  finden Sie Informationen rund um die Kurzarbeit im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie.

 

Für die Links zu den Prozessen Voranmeldung, Antrag und Abrechnung klicken Sie bitte:           Weiter