Kurzarbeitsentschädigung

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 17. Februar 2021 die Botschaft zur Änderung des Covid-19-Gesetzes verabschiedet. Er hat dem Parlament eine Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes vorgeschlagen:

Die Anzahl Taggelder für versicherte Personen soll um 66 Taggelder für die Monate März bis Mai 2021 erhöht werden. Das gilt für alle jene, die am 1. März noch anspruchsberechtigt sind. Vorübergehend soll die Voranmeldefrist für Kurzarbeit aufgehoben werden sowie die Bewilligung bis zu sechs Monate gültig sein. Zudem soll der Bundesrat die Kompetenz erhalten, die Höchstbezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung von aktuell 18 auf maximal 24 Monate innerhalb von zwei Jahren zu verlängern.

 

Am 18. Dezember 2020 hatte der Bundesrat bereits das summarische Verfahren für die Kurzarbeitsentschädigung bis am 31. März 2021 verlängert. Mehrstunden, die ausserhalb der Kurzarbeitsphase angesammelt wurden, und Zwischenbeschäftigungen werden bis Ende März 2021 nicht berücksichtigt. Die Karenzzeit sowie die Begrenzung der Abrechnungsperioden, für die der Arbeitsausfall 85 Prozent der betrieblichen Arbeitszeit überschreitet, wurden rückwirkend auf den

1. September 2020 aufgehoben. Dafür haben Personen in einem befristeten Arbeitsverhältnis und Lernende ab dem 1. Januar 2021 Anspruch auf Kurzarbeit. 

 

Auf arbeit.swiss: Kurzarbeitsentschädigung (KAE COVID-19)  finden Sie Informationen rund um die Kurzarbeit im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie.

 

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