Corona-Erwerbsersatzentschädigung

 

Im Rahmen der Beratung des Covid-19-Gesetzes hat das Parlament  beschlossen, dass Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung mit einer monatlichen Umsatzeinbusse von bereits 40 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen monatlichen Umsatz der Jahre 2015 bis 2019 Anspruch auf Covid-Erwerbsersatz geltend machen können (bisher: Umsatzeinbusse von 55 %). Diese Änderung wird in die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall übernommen.

 

Die angepasste Verordnung tritt am 19. Dezember 2020 in Kraft.

 

Folgende Personen können einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung geltend machen:

  • Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung bei angeordneter Betriebsschliessung
  • Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die vom Veranstaltungsverbot betroffen sind.
  • Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung bei massgeblichen Umsatzeinbussen
    Eine massgebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit liegt vor, wenn der Umsatz im Antragsmonat im Vergleich zum durchschnittlichen Monatsumsatz der Jahr 2015 – 2019 um mind. 40% tiefer ist und das AHV-pflichtige Erwerbseinkommen im Jahr 2019 mindestens CH 10‘000 betrug. 
  • Bei einer ärztlichen oder behördlich verordneten Quarantäne
    Kein Anspruch besteht, wenn sich jemand aufgrund der Meldung in der SwissCovid App in Selbstquarantäne begibt oder in ein Risikogebiet reist und nach der Reise sich in Quarantäne begeben muss.
  • Eltern mit Kindern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten
    Der Anspruch beginnt ab dem 4. Tag.

 

Personen, welche positiv auf das Coronavirus getestet wurden, haben keinen Anspruch auf eine Corona Erwerbsersatzentschädigung.

 

Corona EO bei Erwerbsausfällen ab 17.09.2020                                                              Anmeldeformular

Corona EO bei Quarantäne/Ausfall bei Fremdbetreuung von Kindern ab 17.09.2020     Anmeldeformular